
19.05.2009
Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz verleiht auch 2009 den Umweltpreis an Unternehmen, die sich vorbildlich für die Erhaltung der Umwelt und Nachhaltigkeit engagieren. Das Zentrum für Umwelt und Arbeitssicherheit der HwK Koblenz unterstützt Betriebe bei der Bewerbung. Ende der Bewerbungsfrist ist am 4. Juli 2009. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0261/398-655, im Internet oder in dieser pdf-Broschüre.
05.05.2009
Kleine und mittlere Handwerksbetriebe, die die Marktchancen des Im- und Exportgeschäftes nutzen wollen, aber noch keine oder wenig Erfahrung im Auslandsgeschäft haben, sollten am 12. Mai zur HwK Koblenz kommen. Von 17 bis 20 Uhr informiert der HwK-Arbeitskreis „Export/Import“ über das Thema „Gestaltung grenzüberschreitender Verträge innerhalb der Europäischen Union“. Ein Rechtsanwalt mit Erfahrungen im Auslandsgeschäft vermittelt an diesem Abend das grundlegende Rüstzeug für die effiziente Gestaltung von Exportverträgen. Da die Teilnehmerzahl der kostenfreien Veranstaltung begrenzt ist, wird um telefonische Anmeldung gebeten. Weitere Infos 0261/ 398-241.
31.03.2009
Um die Auswirkungen der derzeitigen Wirtschaftskrise zu mildern, hat das Land Rheinland-Pfalz über die Landesbank ISB (Investitions- und Strukturbank RLP) ein Soforthilfeprogramm für rheinland-pfälzische Unternehmen aufgelegt. Dieses „Sonderbürgschafts- und Darlehensprogramm“ können kleine und mittlere Unternehmen beantragen, deren Umsatz beziehungsweise Auftragseingang seit dem 1. Juli 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mindestens 25 Prozent eingebrochen ist. Liegen diese Voraussetzungen vor, kann beispielsweise über die ISB ein Betriebsmitteldarlehen der Hausbank jetzt bis zu 80 Prozent (statt normalerweise 60 Prozent) verbürgt werden. Die Betriebsberater der HwK Koblenz beantworten alle Fragen zu den Fördermöglichkeiten. Weitere Infos 0261/ 398-251.
06.03.2009
Auch Gründen will gelernt sein, denn auf dem Weg zum eigenen Betrieb lauern zahlreiche Stolperfallen. Doch mit der richtigen Beratung lassen sich viele ganz einfach umgehen. Am 14. März erhalten deshalb Existenzgründer und Jungunternehmer im City-Büro der HwK Koblenz alle wichtigen Infos rund um das Thema „Erfolgreich gründen“. Experten der Banken, Versicherungen, Steuerberaterkammer und der HwK-Betriebsberatung stehen für die Fragen der Besucher bereit. Los geht es um 9 Uhr mit dem ersten Vortrag der HwK-Betriebsberatung „Stolpersteine vermeiden“ gefolgt von Tipps zur richtigen Vorbereitung auf das entscheidende Bankgespräch. Bis zum Ende des Infotages um 13 Uhr gibt es stündlich zu einem anderen Existenzgründungsthema Vorträge und persönliche Beratungsgespräche. Anmeldung und weitere Infos 0261/ 398-251.
19.12.2008
Außenwirtschaftsveranstaltungen im 1. Halbjahr 2009: Anmeldungen ab sofortMit Seminaren, Unternehmerreisen und Kooperationsbörsen unterstützt die Handwerkskammer Koblenz ihre Mitgliedsbetriebe beim Einstieg ins Auslandsgeschäft und bei der Ausweitung der außenwirtschaftlichen Geschäftsaktivitäten. Neben Seminaren zur Ausführung handwerklicher Aufträge in der BeNeLux Region, China oder Frankreich ist ein Highlight im ersten Halbjahr 2009 die geplante Wirtschaftsreise nach Bulgarien und Rumänien. „Beide Märkte erleben mit ihrem EU-Beitritt einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung“, so Außenwirtschaftsberaterin Christiane Zügner. „Durch die Wirtschaftsreise ermöglichen wir unseren Betrieben innerhalb kürzester Zeit einen fundierten Einblick in beide Märkte und das Knüpfen zielgerichteter Kontakte“. Eine Übersicht über alle geplanten Veranstaltungen steht bei der Außenwirtschaftsberatung für Sie bereit.
Informationen zu außenwirtschaftlichen Veranstaltungen und Wirtschaftsreisen bei der Außenwirtschaftsberatung, Telefon 0261/ 398-241, Telefax 0261/ 398-994, Export(at)hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
19.12.2008
„One-Stop-Shop“-Initiative der rheinland-pfälzischen Kammern von Bundesministerium prämiert – HwK Koblenz bietet umfassende Beratung
Am Anfang stehen viele Fragezeichen: Der Schritt in die Selbstständigkeit birgt neben großen Chancen zunächst auch eine Menge Formalitäten, die es zu bewältigen gilt. Um Existenzgründern den Start zu erleichtern, entwickelten die rheinland-pfälzischen Handwerkskammern zusammen mit den Industrie- und Handelskammern die „One-Stop-Shop“-Initiative. Damit können künftig alle Formalitäten zur Unternehmensgründung online abgewickelt werden. Eine einmalige Service-Idee, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beim Wettbewerb „Einfach gründen“ ausgezeichnet wurde.
Ziel der 28 rheinland-pfälzischen Starterzentren ist es, den Gründungsprozess zu vereinfachen und somit zu beschleunigen. Die Besonderheit, die beim bundesweiten Wettbewerb zum Sieg über 100 Konkurrenzbeiträge verhalf: Über eine eigens dafür entwickelte Software können künftig alle Gründungsformalitäten online oder gemeinsam mithilfe eines Gründungsberaters in den Starterzentren der Kammern bearbeitet werden. Außerdem werden dem Existenzgründer Wege zu Behörden erspart, da in naher Zukunft amtliche Dokumente und formale Anträge auch elektronisch über E-Government konforme Datenwege versendet werden. Der gesamte Online-Service wird voraussichtlich ab Ende Januar 2009 zur Verfügung stehen.
Für die Übergangsphase stehen bei der Handwerkskammer Koblenz Berater zur Verfügung, die eine Anmeldung persönlich entgegennehmen und auf den Weg bringen. Darüber hinaus können sich Gründer bei den HwK-Experten über alle betriebswirtschaftlichen Aspekte informieren sowie Rat bei eventuell zu beachtenden Umweltauflagen und zu technischen Problemen einholen. Auch Übernehmern, die bereits einen Betrieb in Aussicht haben und Übergebern stehen die Berater hilfreich zur Seite. In Einzelfällen unterstützt die Betriebsberatung ihre Mitgliedsbetriebe auch bei Bankgesprächen.
Dank der Starterzentren wird sich die Bürokratie bei der Existenzgründung wesentlich vereinfachen, was nicht zuletzt Zeit und Geld spart. Mit der Möglichkeit, zukünftig alle Formalitäten online abzuwickeln, wird Rheinland-Pfalz gerade für junge Unternehmer als Wirtschaftsstandort attraktiver werden. Bereits zum Jahresbeginn 2008 hatten die rheinland-pfälzischen Starterzentren mit ihrem Angebot „Dienstleistung aus einer Hand“ damit begonnen, den Weg in die Selbstständigkeit unkomplizierter zu gestalten. Informationen zum Starterzentrum bei der Betriebsberatung der Handwerkskammer Koblenz, Telefon 0261/ 398-251, Telefax 0261/ 398-994, beratung(at)hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
19.12.2008
Gesucht werden mittelständische Unternehmen, die sich überdurchschnittlich entwickeln und in ihrer Region zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Wer solch einen Betrieb kennt, der sollte ihn für den „Großen Preis des Mittelstandes 2009“ vorschlagen. Mit dem bundesweiten Wettbewerb, dessen Träger unter anderem die Oskar-Patzelt-Stiftung ist, werden vorbildliche Mittelständler in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Für nominierte Betriebe ist die Auszeichnung ein starkes Alleinstellungsmerkmal mit vielfältigen Vermarktungsmöglichkeiten. Auf dem Weg zu einem „Vorzeigeunternehmen“ bietet die HwK Koblenz vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote. Weitere Infos 0261/ 398-251.
17.11.2008
Handwerkskammer Koblenz bietet Betrieben Möglichkeit zur Schufa-Auskunft
Für manchen Kunden ist es in „Geiz ist geil“-Zeiten offenbar so etwas wie ein Sport: der Versuch, Rechnungen gar nicht oder mit erheblichen Abschlägen und Verzögerungen zu bezahlen. Für viele Handwerker ist derlei zweifelhafte Zahlungsmoral nur noch eins: ein alltägliches Ärgernis. Deshalb bietet die Handwerkskammer Koblenz zusammen mit der Schufa Holding AG ihren Mitgliedsbetrieben die Möglichkeit, Auskünfte über die Bonität ihrer Auftraggeber einzuholen und so Ärger zu vermeiden.
Beim „Markt der Möglichkeiten“ informierten Kammer und Schufa gemeinsam über „Wege zur Forderungssicherung“. Zahlen belegen eindrucksvoll, wie dringlich das Problem ist: 83 Prozent aller Handwerksbetriebe, so Manfred Rube-, Fachmann für Arbeits- und Unternehmensrecht, klagten über Forderungsausfälle, die bis zu einem Prozent des Umsatzes ausmachen. Die bisher vom Gesetzgeber bereitgestellten Möglichkeiten, die u. a. Abschlagszahlungen für geleistete Arbeitsabschnitte bzw. eine Begrenzung der Sicherheitsvorbehalte bei der Abnahme der fertigen Arbeit vorsehen, reichten offenbar noch nicht aus, um das Übel wirklich bei der Wurzel zu packen.
Deshalb startete die Handwerkskammer Koblenz vor einigen Monaten in Kooperation mit der Schufa eine Initiative, die darauf abzielt, den Betrieben vor dem endgültigen Vertragsabschluss größere Sicherheit zumindest über die Zahlungsfähigkeit ihrer zukünftigen Auftraggeber zu vermitteln. „Vor Abschluss eines Vertrags“, so Rube, „kann sich der einzelne Handwerker zwecks Auskunft an die Kammer wenden, muss dafür seine Eintragung in die Handwerksrolle und die Vorbereitung eines konkreten Auftrags nachweisen.“ Außerdem müsse er seinen möglichen Vertragspartner darüber informieren, dass er sich vor einer endgültigen Vertragsbestätigung eine Abfrage bei der Schufa vorbehalte. Die Handwerkskammer könne dann auf den Datenbestand der Schufa zugreifen und dem Betrieb Auskunft darüber erteilen, ob der potenzielle Auftraggeber positiv oder negativ bekannt sei. Falls negativ, wird ergänzend mitgeteilt, ob leichte oder schwere Zahlungsstörungen vorliegen. „In diesem Fall sollte der Handwerker sich überlegen, ob er den Auftrag überhaupt annimmt oder nicht“, kommentierte Rube, „und im Übrigen auch bei vergleichsweise kleinen außenstehenden Forderungen nicht auf sein gutes Recht verzichten, selbst wenn es manchmal ein wenig mühsam ist, dieses durchzusetzen.“
Informationen zum Schufa-Projekt bei der Handwerkskammer Koblenz, Telefon 0261/ 398-268, Telefax 0261/ 398-983, recht(at)hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
07.07.2008
Eine familienbewusste Personalpolitik erweist sich zunehmend als ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Wer gewährleistet, dass Mitarbeiter problemlos Familie und Beruf unter einen Hut bekommen, erhält motivierte und leistungsbereite Mitstreiter. Über die Betriebsberatung der Handwerkskammer Koblenz erfahren Unternehmen jederzeit schnell und einfach, wie eine optimale Familienpolitik zu gestalten ist. Erste Anhaltspunkte über den aktuellen Stand der Familienfreundlichkeit im eigenen Betrieb erteilt nun der neue „berufundfamilie-Index“.
Familienfreundlichkeit hängt weder von der Größe noch von der Branche ab. Um sie von Unternehmen zu Unternehmen individuell messbar zu machen, hat das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) im Auftrag der berufundfamilie gGmbH - einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den „berufundfamilie-Index“ entwickelt. Dieser beurteilt anhand eines Fragebogens, wie es in den einzelnen Betrieben um die familienbewusste Personalpolitik bestellt ist. Der Indexwert ermittelt sich aus insgesamt 21 Fragen. Dabei werden inhaltlich die drei wesentlichen Aspekte für ein betriebliches Familienbewusstsein abgedeckt: Dialog, Leistung und Unternehmenskultur. Am Ende erhält jeder teilnehmende Betrieb eine detaillierte Auswertung seiner Ergebnisse, womit sich die Familienfreundlichkeit konkret belegen lässt. Der berufundfamilie-Index kann einen Punktwert zwischen 0 und 100 erreichen, wobei 100 „sehr familienbewusst“ und 0 „gar nicht familienbewusst“ bedeutet. Die einzelnen Indexwerte dienen gleichzeitig als Vergleichsmaßstab zu anderen Unternehmen in der jeweiligen Branche und mit ähnlicher Größe.
Der Fragebogen ist auf den Internetseiten www.berufundfamilie-index.de zu finden. Unternehmen haben damit erstmals die Möglichkeit, mittels eines einfachen Messinstruments die Stärken und Schwächen ihrer Personalpolitik in Bezug auf familienfreundliche Maßnahmen zu überprüfen und diese gegebenenfalls gezielt zu verbessern. Weitere Informationen zum berufundfamilie-Index bei der HwK-Betriebsberatung, Telefon 0261/ 398-257, Telefax 0261/ 398-994, beratung(at)hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
02.06.2008
HwK Koblenz warnt vor Werbeanrufen durch ein „Institut für Handwerk und Gewerbe“
Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz warnt vor Werbeanrufen eines Instituts, das den Betrieben aushangpflichtige Gesetze zu einem überhöhten Betrag anbietet und gleichzeitig bei Zuwiderhandlungen gegen die betriebliche Auslagepflicht ein Bußgeld androht.
Dabei gleicht sich die Vorgehensweise: Der Anrufende gibt sich als HwK-Mitarbeiter aus oder bezieht sich auf die Kammer und behauptet, dass alle Handwerker verpflichtet seien, in ihrem Betrieb sogenannte Handwerkerschutzgesetze in Textform auszulegen. Entsprechende Dokumente könnten für 70 Euro per Nachnahme bestellt werden. Für den Fall eines Verstoßes gegen die Aushangpflicht wird mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro gedroht, in einigen Fällen auch eine Kontrolle durch die HwK angekündigt. Als Empfänger des Nachnahmebetrags wurde in den bekannt gewordenen Fällen ein „Institut für Handwerk“ oder ein „Institut für Handwerk und Gewerbe“ angegeben.
Die HwK Koblenz weist ihre Mitgliedsbetriebe ausdrücklich darauf hin, dass diese Anrufe nicht von ihr ausgehen oder durch sie veranlasst werden und bittet darum, alle Fälle dem HwK-Rechtsdezernat zu melden.
Eine kostengünstige Sammlung auslagepflichtiger Gesetze können die Betriebe über die Verlagsanstalt Handwerk in Düsseldorf (www.handwerksblatt.de) beziehen, in der auch das amtliche Mitteilungsorgan der Kammer, das Deutsche Handwerksblatt, erscheint.
Informationen für Handwerksbetriebe beim HwK-Rechtsdezernat, Telefon 0261/ 398-268, Telefax 0261/ 398-983, recht(at)hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
16.07.2007
Die Rechtsanwaltskammer Koblenz hat zusammen mit dne Starterzentren der Hwk und der IHK in Koblenz die Existenzgründungsberatung um einen neuen Beratungsservice mit dem Schwerpunkt "Rechtliche Fragen zur Selbständigkeit" erweitert. Die Beratung bietet allen künftigen Unternehmern eine Entscheidungshilfe, ihre Existenz auf einer sicheren Rechtsgrundlage zu gründen. Ob Haftungsrisiken, Verträge mit Mitarbeitern und Lieferanten oder die Wahl der Rechtsform für eine Unternehmen, schon beim ersten Schritt der Unternehmensgründung sind vielfältige gesetzliche Regelungen zu beachten.
Ein Anwalt hilft, diese ersten Hürden zu überwinden. Er weiß, welche Genehmigungen von den jeweiligen Behörden nötig sind und minimiert die Haftungsrisiken mit einer gekonnten Vertragsgestaltung. Die Beratungsgespräche mit einem Rechtsanwalt in den beiden Starterzentren in Koblenz sind für Gründer kostenlos.
Termine können jeweils am ersten Mittwoch eines Monats von 13 - 17 Uhr vereinbart werden. Alle Beratungsgespräche müssen im Vorfeld angemeldet werden und können fürs Handwerks unter folgender Kontaktadresse vereinbart werden: Stephanie Binge, E-Mail: beratung(at)hwk-koblenz.de, Tel.: 0261/398-248.
21.05.2007
Wertvolle Tipps für Handwerker, die einen eigenen Betrieb gründen wollen, bietet der neue Leitfaden "Ihre ersten 7 Schritte in die Selbstständigkeit" des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums.
Das übersichtliche und 35 Seiten starke Heft kann im Internet unter www.mwvlw.rlp.de/infomaterial oder bei der Pressestelle des Wirtschaftsministeriums angefordert werden. Auch die HwK Koblenz ist als wichtige Anlaufstelle für Existenzgründer in dem Band aufgeführt. Weitere Infos zur Existenzgründung im Handwerk bei der HwK-Betriebsberatung, Tel. 0261/398-251, E-Mail: beratung(at)hwk-koblenz.de